Ist Social Media das Allheilmittel im Marketing?

Diese Frage sollte man sich wirklich stellen. Ich lese immer öfter das dies als Wundermittel für den Unternehmenserfolg voran gestellt wird. Sicher sind wir in einer Zeit wo sich Kommunikation nicht mehr nur in eine Richtung bewegt, jedoch sollte man nicht vergessen das zu einem Werbeerfolg mehr gehört. Die klare Aussage steht weiterhin im Vordergrund eines Unternehmens. Eine Zielgruppendefinition ist kein Schnee von gestern, denn davon hängt der maßgebliche Erfolg jeder Strategie ab. Wer denkt er könnte mit Social Media alleine gewinnen ist hier auf dem Holzweg. Social Media Strategien sind nur ein Teil des Ganzen. Zu einer erfolgreichen Kampagne gehört ein wenig mehr als der reine Online Sektor. Social Media ist nur ein Baustein vom Ganzen und sollte auf jeden Fall in eine entsprechende Strategieplanung mit integriert werden. Dazu Bedarf es dann dementsprechende Spezialisten die ihre Position im Marketingmix verstanden haben. 


Die Frage bleibt weiterhin für wen Social Media in Frage kommt. Dm kleinen Handwerker von nebenan bringt das nicht unbedingt viel da hier der Streu- und Zeitfaktor eine ganz entscheidende Rolle spielt. Man muss also genau ausloten wer dieses Tool sinnvoll für sich einsetzen kann. Bei Handwerkern - auch wenn man es kaum Glauben mag - kommen Printstrategien eher in Frage. Die Leute brauchen da etwas das sie in den Händen halten können um jederzeit darauf zurück greifen zu können. Auch Anzeigenwerbung in lokalen Zeitungen sind hier ein echter Zugewinn. Eine kleine Webseite und Einträge in diverse Branchenbücher sind dann der Krönende Abschluss. Das klingt erst einmal alles ein wenig altbacken aber hat dennoch weiterhin die Größten Erfolge. 


Anders sieht es da z.B. Bei größeren Produktherstellern aus. Diese müssen sich ganz anders präsentieren und sich mehrerer Möglichkeiten des Marketing zunutze machen. Eines Teils Klare Angebote formulieren die dann online wie auch offline präsentiert werden, anderen Teils die Interaktion mit den entsprechenden Kundenklientel anstoßen. Dazu gehört dann natürlich eine gute Social Media Strategie. Diese aber alleine würde nicht unbedingt den Erfolg bedeuten. Diverse Guerilla Kampagnen würden hier unterstützend wirken und bringen ein Unternehmen erst ins Gespräch. Man muss den Leuten auch etwas geben über das es sich zu reden lohnt. Wir stehen eigentlich erst am Anfang im Umgang mit dieser Variante als Werbeform und vielen Unternehmen ist es noch nicht so richtig klar was das für Risiken und Chancen mit sich bringt. Man muss jederzeit damit rechnen auch einmal auf ein schlechtes Feedback zu treffen und da kommen die Krisenmanager ins Gespräch. Wie geht denn ein Unternehmen mit so etwas um. Viele machen den Fehler auf eine Ablehnungstrategie zu pochen. Der Benutzer wird hier sehr schnell in die Position des "dummen Users der sowieso keine Ahnung hat" geschoben. Es gehört also ein wenig mehr dazu als sich auf Facebook und Co. zu präsentieren. Dies sind existenziell wichtige Überlegungen. 


Wie wir hier erkennen können ist es immer ein Für und Wider. Eines ist aber sicher, die Größen Unternehmen haben bereits Begriffen das es unabdingbar für die eigene Unternehmenskommunikation geworden ist sich mit diesen Themen auseinander zu setzen, allerdings muss hier immer das Gesamtkonzept betrachtet werden. Social Media bleibt weiterhin nur ein Teil des Ganzen und ist kein alleiniges Allheilmittel für die Kommunikation.


Hier ein paar Tipps für alle die Spezialisten auf dem Gebiet suchen:

www.synergie-effekt.net

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